Alex Kayser 1949–2015

Selfportrait, 1966 – First portrait with first camera, Kodak Instamatic 100
Selfportrait, 1966 – First portrait with first camera, Kodak Instamatic 100
Das dropforlife-Vereinsmitglied Alex Kayser ist Ende Juli, für alle überraschend, in seiner Wahlheimat New York City an einer Hernie gestorben.
Kurz vor seinem Tod hatte ich noch Kontakt mit Alex. Er skypte mich am 21. Juli nach dem Mittag an und sagte mir, dass er eine Hernie habe. Meine Frage, ob er er beim Arzt war, bejahte er zwar, meinte aber gleichzeitig, dass er den Ärzten in den USA nicht vertraue. Er würde gerne mit einem Schweizer Arzt sprechen. Ein verwandter Arzt von Alex versuchte, ihn zu erreichen – leider vergeblich. Auch ich konnte ihn nicht mehr erreichen, neben vielen anderen Personen, die es ebenfalls versucht haben. 1 1/2 Tage später später rief ich seinen Bruder in Basel an und bat ihn, das Schweizer Konsulat in New York zu benachrichtigen, was er auch sofort tat. Das Konsulat selber wurde aber nicht aktiv. Niemand hatte einen Schlüssel, und so war es nicht ganz einfach, in Alex’ Loft in TriBeCa zu kommen. Am letzten Montagmorgen, nachdem die Polizei gerufen wurde, konnte man nur noch Alex’ Tod feststellen.

Alex war ein guter Freund. Ich wohnte in den letzten Jahren jeweils im September für drei Wochen bei ihm, war oft mit ihm unterwegs, genoss die Stadt und den Indian Summer.

Der Kunstfotograf Alex Kayser war bei dropforlife für die interne Webplattform «Drop Intern» zuständig. IT-Technologie war neben der Fotografie seine zweite Leidenschaft.

Alex hatte ein erfülltes und intensives Leben. Er erlebte und lebte die ganzen wilden 1970er und 1980er Jahre in New York und hatte alles vor der Linse, was Rang und Namen hatte.

Ein Künstler und Lebenskünstler hat uns verlassen …

R.I.P.

Sorge und Betroffenheit wegen Erdbeben in Nepal

dropforlife ist hinsichtlich des schweren Erdbebens in Nepal sehr besorgt und betroffen. Das schreckliche Ereignis vom 25. April 2015 betrifft über 8 Millionen Personen und hat bisher über 7000 Menschenleben gefordert.

Umso erleichterter sind wir, zu hören, dass es unseren Partnern von ECCA (Environmental Camps for Conservation Awareness) den Umständen entsprechend gut geht und diese ihre wertvolle Arbeit, die in diesen Tagen wichtiger denn je ist, fortführen (siehe unser WATASOL-Projekt mit ECCA). ECCA hält fest, dass durch die rapide Verschlechterung der Lebensumstände und die prekäre hygienische Lage auch die Gefahr von Erkrankungen durch verseuchtes Wasser stark gestiegen ist. Aus diesem Grund setzt ECCA die Produktion von WATASOL-Chlorinlösung zur Wasserdesinfektion fort und versucht den erhöhten Bedarf zu decken. Daneben engagiert sich ECCA auch durch die Verteilung anderer dringend benötigter Hilfsgüter in den betroffenen Gebieten.

Wir sind von der bewundernswerten Arbeit, die ECCA in dieser schwierigen Zeit leistet, sehr beeindruckt und sichern unsere weitere Unterstützung zu.

Links zum Engagement von ECCA:
ECCA-Homepage
Facebook-Seite von ECCA
ECCA-Blog

Besuchsbericht Nepal Oktober 2014

Am 12. Oktober 2014 flog unsere Stiftungsrätin Manuela Balma nach Nepal für den zweiten Projektbesuch vor Ort. Ziel war, das aktuelle Pilotprojekt WATASOL vor Beginn der zweiten Phase 2015–2018 zu besuchen und zu beurteilen. Während vier Tagen standen verschiedene Schulbesuche mit Interaktion mit Schülern, Lehrern und der lokalen Bevölkerung auf dem Programm. Unser lokaler Partner ECCA macht eine grossartige Arbeit vor Ort, nicht nur für sauberes Wasser, sondern auch durch die Förderung der sozialen Kompetenzen der Schüler. Die Anzahl der vom Projekt profitierenden Personen zählt sich in Tausenden. Wir freuen uns, das Projekt weitere drei Jahre unterstützen zu können.

Die letzten beiden Tage der Reise dienten einer kurzen Reise in den Nawalparasi-Distrikt, um dort einen neuen lokalen Partner, Guneshwar Mahato der Elite Enterprises, für unser nächstes Projekt mit Trunz Water Systems Technologie zu besuchen. Ein Pilotprojekt mit der letzteren läuft bereits seit ein paar Monaten und gab einen interessanten Einblick für unser nächstes Projekt. Das Potenzial für das Projekt, basierend auf einem nachhaltigen Business-Ansatz, erweist sich als sehr vielversprechend.

Der vollständige Besuchsbericht kann hier runtergeladen werden:
Besuchsbericht WATASOL Oktober 2014 (Englisch)

Benefiz-Konzert dropforlife im Aarauer KiFF

dropforlife-Mitglied Isabel Richiusa hat im Rahmen ihrer Fachmaturitätsarbeit zum dropforlife-Benefizkonzert ins KiFF in Aarau geladen. Auf der Bühne standen neben dem grossen Songwriter-Talent Nick Mellow auch Sugar and the Josephines, welche das Publikum mit Chanson, Jazz- und Swing-Klassikern sowie einigen Eigenkompositionen begeisterten. Isabel selbst stand zusammen mit Claudio Richiusa, Nils Rindlisbacher und Alberto Dilla als One5One auf der Bühne.

Rund 100 Personen fanden den Weg ins KiFF-Foyer, das einen perfekten Rahmen für einen wunderbaren Konzertabend in familiärer Atmosphäre abgab.

Der gesamte Erlös von CHF 1355.– geht an die Stiftung dropforlife und wird somit in bestehende oder zukünftige Wasserprojekte (Details folgen) fliessen.

Bildimpressionen vom Event

Erfreuliche Erkenntnisse zum Projekt-Besuch in Nepal

Als wir uns am 11. November 2013 auf den Weg nach Kathmandu machten, wussten wir, dass dieser erste Vorort-Besuch für dropforlife wegweisend wird. Von Zürich nach Kathmandu flogen Patrick Schnieper (Stiftungsrat dropforlife), Mailin Scherl (ehemaliges dropforlife Mitglied und Expertin im Bereich Entwicklungshilfe) sowie ich über Doha (Katar). Eine grosse Welt liegt zwischen den drei Städten Zürich, Doha und Kathmandu. Währenddem in Doha das Geld nur so aus der Erde zu sprudeln scheint, hat ein Land wie Nepal keine Rohstoffe als Basis für eine prosperierende Wirtschaft und Gesellschaft. An dieser Stelle sei erwähnt, dass wir diese Reise selbst finanziert haben und weder Mittel aus dem Projekt noch aus der Organisation dropforlife in Anspruch genommen wurden.

Am ersten Tag wurden wir von unserer lokalen Partnerorganisation ECCA empfangen. In deren Räumlichkeiten durften wir den Gründer und Präsidenten Prachet Shrestha und die 4 Mitarbeitenden, welche für unser durch Victorinox finanzierte Trinkwasserprojekt «WATASOL» verantwortlich sind, persönlich kennenlernen. In zwei Tagen haben wir vier Schulen besucht. Die ECCA-Vertreter haben wert darauf gelegt, dass wir verschiedene Schulen mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen sehen können. Unterschiede ergeben sich aus der Art der Finanzierung (privat, öffentlich) sowie der geographischen Gegebenheiten (ländlich, urban, semi-urban, städtisch). Aktuell laufen WATASOL-Programme in total 20 Schulen in und rund um Kathmandu. Per Ende 2013 konnte durch unser Projekt geschätzten 18’000 bis 20’000 Menschen Zugang zu qualitativ hochstehendem Trinkwasser ermöglicht werden. Der bisherige finanzielle Einsatz beträgt CHF 20’000.–. Das im 2011 genehmigte Projekt läuft bis 2014 und wird mit weiteren CHF 10’000.– einen ersten Abschluss erreichen. Dieses Projekt ist vollumfänglich durch unseren Sponsoring-Partner Victorinox finanziert. An dieser Stelle möchten wir uns auch bei Urs Heierli bedanken, der uns nach mehrjährigem Kennenlernen via die NGO Antenna, Genf (Eigentümer und Produzent der WATASOL-Technologie) Türöffner war für das erste dropforlife-Projekt.
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Kommerz bei dropforlife

Jetzt ist er also da, der wichtige Schritt der Professionalisierung der Stiftung dropforlife. Ein neuer Geschäftsführer soll die PS auf den Boden bringen. Er soll die unglaublich vielen positiven Vorarbeiten (alle und ausnahmslos ehrenamtlich geleistet!) so strukturieren und aufbereiten, dass die Marke dropforlife mit positiven Attributen in Verbindung gebracht wird und damit mehr Einnahmen für die Bedürftigen der Welt generiert werden. Ganz schön kommerziell für eine Non-Profit-Organisation.

Und verdienen tut er auch noch etwas, der neue Geschäftsführer. Obwohl, zuerst muss er sich die Mittel dazu selbst beschaffen. Und dies ohne damit die Kernaufgabe, nämlich das Akquirieren von Geldern für Wasserprojekte, zu belasten. Erneut harrt die Konfrontation mit kommerziellen Herausforderungen.

Ja gibt es sie denn nicht mehr, die guten alten Zeiten, wo Non-Profit-Organisationen noch als solche agieren konnten, die kommerziellen Aspekte keine zentrale Aufgabe waren, das «Gute-Tun» tatsächlich im Vordergrund stand?

Nein – denn Non-Profit Organisationen stehen heute mit ihrem Wirken im direkten Konkurrenzkampf untereinander. Viele NPO-Organisationen sind hoch professionell organisiert, breit vernetzt und abgestützt und solide finanziert. Das ist unabdingbar, denn die Konkurrenz am Markt hört nicht bei den NPOs auf, sie ist umfassend: Vermarktungsagenturen und –organisationen gehören genauso dazu wie Verbände aus Kultur, Sport und vielen weiteren Bereichen. Das einzige Differenzierungsmerkmal für die NPOs ist die gute Absicht, das nicht-kommerzielle Gedankengut, das «Gut-zu-anderen-Sein, ohne selbst davon zu profitieren». Die andere Seite legt das als «das schlechte Gewissen beruhigen» und «Ansatz zur Weltverbesserung» aus – teilweise sogar mit einer gewissen Legitimation.
Will unsere Stiftung Positives für die Bedürftigen auf dieser Welt leisten, kommt also auch dropforlife nicht um die Kommerzialisierung herum. Eine bittere Erkenntnis?

Nein – denn dropforlife hat die Möglichkeit, sich genau in dieser Herausforderung zu differenzieren:

  • Indem dropforlife auf das klassische Spendenmarketing verzichtet
  • Indem dropforlife Partnerschaften mit Unternehmen anstrebt, die mit dem Gedankengut aus der Privatwirtschaft Investitionsentscheide in der Entwicklungshilfe suchen
  • Indem dropforlife den Mittelfluss von jedem investierten Franken von A bis Z transparent und nachvollziehbar ausweist und somit nichts versteckt

Auf diesem Weg wird dropforlife nachhaltig und eigenständig am Markt positioniert. Firmen, die das Thema Corporate Social Responsibility ernst nehmen, kommen nicht mehr an dropforlife vorbei. Der reflektierende Mensch auf der Strasse wird Produkte von Firmen kaufen, die mit dropforlife eine Partnerschaft haben – im Wissen, dass sein Geld richtig und sinnvoll investiert wird. Schöne kommerzielle Gedanken – nicht?

Virtuelles Wasser real konsumiert – ohne nasse Hände

In der Schweiz werden pro Tag und Kopf in einem durchschnittlichen Haushalt rund 160 Liter Wasser verbraucht. Davon dürften je nach persönlichem Verhalten locker rund 30% alleine auf das Spülen der Toilette entfallen.

In diesen 160 Liter Wasser nicht mitgerechnet ist der Verbrauch von so genanntem «virtuellem Wasser», will heissen von Wasser, das für die Produktion von Verbrauchsgütern und Dienstleistungen erforderlich ist. Für die Herstellung eines Kilos Reis sind beispielsweise 2‘500 Liter Wasser nötig, für die Produktion der gleichen Menge Baumwolle braucht es 10‘000 Liter. Wird dieses virtuelle Wasser mitgerechnet, liegt der Wasserverbrauch in unserem Land pro Person und Tag bei 4‘187 Litern. Davon stammen nur 18% aus Schweizer Wasserressourcen, der Rest wird also «zusammen» mit den verschiedensten Gütern importiert (und dies meist nicht im flüssigen Aggregatszustand). Diese Zahlen stammen aus einem gemeinsamen Bericht über den Wasserfussabdruck der Schweiz von DEZA und WWF in Zusammenarbeit mit der interdepartementalen Gruppe IDANE Wasser.

Virtuelles Wasser. Lassen wir uns diesen Begriff einmal auf der Zunge zergehen. Virtuell bedeutet etwa «nicht echt, nicht in Wirklichkeit vorhanden, aber echt erscheinend». Wir verbrauchen also Unmengen an virtuellem Wasser in der Schweiz. Und davon gehören über 80% gar nicht uns …

Gerade im Bewusstsein darum, dass der Begriff durch einen renommierten englischen Geografen geprägt wurde, soll das Wortspiel zum Denken anregen. Wir verwenden in unseren Breitengraden das kostbare Nass mit einer unglaublichen Selbstverständlichkeit. Zuhause wird der Hahn aufgedreht zum Duschen, Waschen, Putzen oder Kochen. Und sind wir ehrlich zu uns selber: Wissen wir überhaupt, wie viel Wasser wir jeweils für die einzelnen Tätigkeiten verwenden? Benötigen wir für‘s Toiletten spülen tatsächlich 30% unseres sicht- und spürbaren Wasserbedarfs?
Virtuell = echt erscheinend … Natürlich wird das virtuelle Wasser aber auch real verbraucht. In welchen Ländern und unter welchen Umständen ist oftmals nicht bekannt. Wir machen uns zuhause beim Verbrauch von virtuellem Wasser nicht einmal die Hände nass. Denn der Pullover aus Baumwolle ist staubtrocken, obwohl dafür Wasser in vier- bis fünfstelliger Anzahl Litern verbraucht wurde.

Was können wir gegen die Eindämmung des virtuellen Wasserverbrauchs tun? Leider noch nicht allzu viel. Standards fehlen, welche den Begriff des Wasserfussabdrucks von einzelnen Produkten klar definieren und so helfen würden, die Problematik auf breitem – auch politischem Terrain – zu diskutieren und Massnahmen zu definieren. Doch ganz handlungsunfähig sind wir trotzdem nicht: Kaufen wir regionale Produkte ein. Installieren wir wassersparende Armaturen-Aufsätze. Verringern wir unseren Fleischkonsum. Diskutieren wir über Wasser. Trinken und geniessen wir es. Doch denken wir daran: rund 1,5 Milliarden Menschen weltweit müssen mit weniger als 50 Liter Wasser pro Tag für den persönlichen Bedarf auskommen.

Ein Gedanke zum Schluss: Der Wasserverbrauch nimmt beispielsweise in afrikanischen Länder deutlich ab, je länger die Distanz ist, auf welcher Wasser zu Fuss transportiert werden muss – umgekehrt nimmt der Verbrauch überproportional zu, je besser das Transportsystem ausgebaut ist. Ganz real.

Weiterführende Links
Wasserfussabdruck.org
virtualwater.eu
Virtual Water App (iPhone)

WATASOL Nepal – dopforlife-Pilotprojekt

Trinkwasser-Aufbereitung mit Chlor
Mit WATASOL Nepal hat sich dropforlife für ein Trinkwasserprojekt in Nepal als erstes Pilotprojekt entschieden, das vorerst während drei Jahren (2012 bis 2014) mit einem jährlichen Beitrag von CHF 10’000.– (Sponsoring-Partner: Victorinox AG) unterstützt werden soll. Die Überschaubarkeit des Projektes, vertrauenswürdige Projektpartner sowie ein Ansatz, der messbare Erfolge verspricht, machen WATASOL Nepal zu einem geeigneten Testprojekt, um das dropforlife-Modell und die hohen Ansprüche bezüglich Effizienz und Transparenz zu testen.

Das WATASOL-Programm
Das WATASOL-Programm wurde von der in Genf ansässigen Organisation Antenna entwickelt. Ziel ist, mithilfe einfacher, speziell von Antenna entwickelter WATA-Geräte in verschiedenen Ländern vor Ort Chlor (Natriumhypochlorit, NaOCl) zur Aufbereitung von Trinkwasser zu produzieren und mittelfristig ein Modell für die lokale Herstellung und Vermarktung (Micro Business) zu etablieren.

dropforlife-Teilprojekt: Schulen-Ansatz in Nepal
Gemeinsam mit dem lokalen Partner ECCA (Environmental Camps for Conservation Awareness) setzt Antenna in Nepal mit WATASOL auf ein spezielles Programm, welches Schulen bzw. Schülerinnen und Schüler als Multiplikatoren aktiv mit einbindet. Die Jugendlichen lernen mit den WATA-Geräten aktives Chlor herzustellen und dieses richtig anzuwenden. Das Chlor wird sowohl an den Schulen selbst verwendet als auch – dies ist ein wichtiges Ziel des Projekts – von den jeweiligen Familien/Nachbarn der Schülerinnen und Schüler.

Impressionen vom Projekt

Mehr Details zum dropforlife-Pilotprojekt WATASOL Nepal

Transparenz – unterschiedliche Interpretation von Regeln und Sensibilität für andere Meinungen

Am 14. Juli 2012 berichtete der Tages-Anzeiger über die Praktiken des Aussendepartements EDA bei der Vergabe von freihändig vergebenen Aufträgen. Dabei seien im 2011 Aufträge im Umfang von CHF 60 Mio. ohne öffentliche Ausschreibung vergeben worden. Allein die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) habe für rund CHF 130 Mio. freihändig Aufträge vergeben. Dieses Volumen entspricht mehr als der Hälfte des Gesamtbetrages von CHF 236 Mio.

Deza-Vertreter versuchen im Rahmen dieses Tages-Anzeiger-Artikels Erklärungen abzugeben.

  • Die sogenannten Treuhandfonds werden nicht eingerechnet. Diese Fonds brauche es, um ein Projekt zu realisieren, beispielsweise für den Kauf von Material oder die Miete von Liegenschaften.
  • Es handle sich um besondere Rahmenbedingungen in der Entwicklungszusammenarbeit.
  • Die Entwicklungszusammenarbeit unterstehe grösstenteils nicht den Beschaffungsregeln, weil für sie Ausnahmen gelten würden.

Dass die Deza dann trotzdem vereinzelte Aufträge ausschreibt, meistens kleiner als CHF 50’000, ist mit Erstaufträgen begründet. Gleichzeitig werden dann Folgeaufträge in wesentlich grösserem Umfang vergeben, zum Beispiel bis zu CHF 9 Mio. in einem Fall, ohne Wettbewerbsverfahren.

Gemäss Tages-Anzeiger stellte bereits 2009 die Geschäftsprüfungskommission des Ständerats in einem Bericht fest, dass die Kriterien für den Einsatz der Bundesentwicklungsgelder nicht klar seien. Es gebe weder eine Gesamtstrategie noch ein Portfolio, um eine inhaltlich ausgewogene Mischung an Programmen sicherzustellen. Transparenz – unterschiedliche Interpretation von Regeln und Sensibilität für andere Meinungen weiterlesen

Attraktives Leitungswasser

Nereide
Die Nymphe Nereida, in der griechischen Mythologie Tochter von Meeresgott Nereus, ist lieblich, rein und ohne Tadel – wie unser Leitungswasser.
Ganz allgemein sind bei uns viele Vorteile mit dem Trinken von Leitungswasser verbunden – anstelle des Konsums von Flaschenwasser, wie er von Gaststätten noch oft gefördert wird:

Qualität: Wasser, unser Lebensmittel Nummer eins, wird mit einer bewährten Pipeline direkt ins Haus geliefert: Geschmacks- und farbneutral, streng qualitätsgeprüft, ohne Risiken von chemischen Plastik-Weichmachern.

Ökologisch: Konsumieren, ohne zu einer zur ökologische Katastrophe beizutragen: Geschätzte 89 Milliarden Liter Wasser werden pro Jahr in Plastikflaschen verkauft. In den USA sind es ca. 1000 Flaschen pro Sekunde, wovon 80% nicht wiederverwendet werden.

Flaschenwasser belastet die Umwelt ca. 1000 x mehr als Leitungswasser: dies durch die benötigte Energie und verwendete Rohchemikalien bei der Flaschenproduktion und insbesondere beim anschliessenden Transport zum Konsumenten.

Nach Verwendung dauert der Abbau von Plastik dann noch ca. 500 Jahre – insbesondere für die Meerestiere eine Katastrophe.

Ökonomisch: Leitungswasser kostet nur etwa 1% von Flaschenwasser.

Sei dabei: Leitungswasser schont dich, deinen Geldbeutel und die Umwelt!

Dass Leitungswasser nicht nur attraktiv ist, sondern sogar «erotisch» sein kann, zeigt Superstar Rihanna im Rahmen dieser UNICEF-Kampagne (siehe Film).